Überblick

Seit 1832
Zäpfereibetrieb

Seit 1936
Gasthaus "Zur Linde"

1982
übernimmt Klaus Gehron den Hof und das Gasthaus

Heute
Landgasthof "Zur Linde"

Über uns - Eine kleine Chronik

Das Anwesen „Zeißen-Viertel-Hube“ bestand schon bei der Erwähnung von Mittershausen anno 1339. Im Dreißigjährigen Krieg war dieses Anwesen durch die Pest ausgestorben und erst Anfang des 18. Jahrhunderts wieder bewohnt. Die landwirtschaftlichen Flächen, die zu dieser Hube (Hofgut) gehörten, sind damals anderen Huben zugeteilt worden. Daher wurde hier seit etwa 1731 „nur“ ein Schmiedehandwerk betrieben. Johannes Schmitt erwarb dann 1806 die ersten landwirtschaftlichen Flächen und begann wieder mit der Landwirtschaft.

1811 heiratete Johann Philipp Gehron aus Knoden, Salome Schmitt und übernahm das Anwesen von deren Eltern Johannes und Anna Maria Schmitt in Mittershausen. Johann Philipp Gehron erbaute an der Stelle des alten Hauses 1832 das neue Haus, wie es heute noch steht. In diesem neuen Haus wurde im Erdgeschoss gleich eine Gaststube und im 1. Obergeschoss ein kleiner Saal für der Kerwetanz eingerichtet. Das Gewerbe nannte sich „Zäpfereibetrieb“. Als 1936 die Linde vor dem Haus gepflanzt wurde, bekam die Gaststätte den Namen „Zur Linde“.

1980 wurde die Gaststätte neu gestaltet und eine Nebenstube eingerichtet. 1982 übernahm Klaus Gehron in der sechsten Generation das Anwesen von seinem Vater Philipp. Ein großes Jubiläum „150 Jahre Haus Gehron“ wurde gefeiert.

1985 als der Anbau eröffnet wurde, entwickelten wir unser Familienwappen, das die drei Betriebszweige der Gehron´s zeigt: Oben ein „Apfelweinkrug“ für die Gastwirtschaft und ein „G“ für unseren Familiennamen. Dieser ist übrigens (ohne „h“) 1586 in Schönau nachgewiesen. In der Mitte
ein „Pferdepflug“ für die Landwirtschaft. Unten eine „Hufzange“ und ein „Hufhammer“ für die Huf- und Wagenschmiede.

Anno 2011 feierten wir „200 Jahre Gehron, Mittershausen“.





Wappen der Familie Gehron


Philipp und Klaus Gehron


Wirtshaus Gehron 1928,
erbaut 1832